Montag, 23. März 2015

Food Inspirationen ☀ 12

Bevor der vierte Monat beginnt, in dem ich nichts schrieb, hau ich doch lieber nochmal einen Food-Post raus. Der geht schnell, denn die Bilder entstehen sowieso und werden auch hier regelmäßig gepostet: Facebook Turamania Blog.
Vielleicht komme ich so wieder ins Spiel, aber momentan passiert so viel, dass ich selbst kaum mehr den Kopf zum Kochen freibekomme. Aber es ist alles gut, ganz dolle sogar ❤ Dazu später mehr :)

Lebkuchen-Kuchen für den Besten zu Weihnachten. Absolut mächtig *_*
Mein erster Braten und dann noch vegan! O_O
Weihnachtsessen mit der Familie. Vegan. Hach, ich liebe sie für diese Offenheit. Mein Paps hat vom Braten sogar nochmal nachgenommen :)
Diese Sauce *_* Sie war so unglaublich göttlich. Mit Rotwein, Nelken, Zimt und Pflaumen.
Lustessen :3 Avocado auf Romana mit Pfeffer und Kala Namak.
Schokoladen-Vanille-Zimt-Ahornsirup-Pancakes mit "Kunstblut" :D  aka Kirschgrütze :3
Es war nicht nur optisch ein Fest. Der gepoppte Amaranth tat sein übriges. Konsistenzkontraste ftw!
Granatapfel macht alles schöner :3
Glasnudelsalat *_* So simpel, aber so gut....mit Paprika, Lauchzwiebeln, Gurke, Sojasauce, Pfeffer uuuund Cashew-Joghurt-Creme. OHA!
Schnelles Foto. Ich hatte Hunger.
Megagut. Violife Cheddar mit irgendwelchen Fertigburgern, die echt gut waren, dazu diverses und Kartoffelwedges mit Rauchpaprika bestreut :)
Wrapping mit Sprossen und Co. - übrigens: Essen und ich werden heiraten :)
Sonntag ist Pfannkuchentag. Hier mit selbstgemachtem Apfelmus und Fruchtzeux. :)
Nudeln mit Tomatensauce UND gebratenen Stücken des Virginia Steaks von Wheaty.
Nichts geht über Suppe!
Mit 1Mion Kräutern und Bohnen, Linsen und Erbsen. *_* 
Linsenlasagne :3 mit Cashewjoghurt-Hefeschmelz. Es lebe die Improvisation :D
...mit Garam Masala.
Nachdem ich mich endlich durchrang und diese Gläser samt Sprossenmischung (Fitness und Gourmet) bestellte, konnte man dem Wachstum förmlich zuschaun. Stetig zwei Mal am Tach gewässert und nach ein paar Tagen konnte man sie auch schon essen. Einfach unglaublich wie schnell sie sich multipliziert haben (siehe oben - Saat beim Einweichen = 2EL).Um Nachschub bzw. Varianz wurde sich auch schon gekümmert: Alfalfa, Radieschen und Vital Mischung. Nährstoff- und Geschmacksbomben. AHU!
Gemüseauflauf, wenn man mal keinen Plan hat. Mit 1t Hefeschmelz :3

Sonntagsfrühstück VORHER.
Einmal inner Woche brauch ich echt mal Abwechslung zum Müsli. Da darfs dann auch gern mal etwas höher verarbeitet sein. Manchmal ist das echt lecker :3
Sonntagsfrühstück NACHHER.
Sich auf eine Sache einigen, ist nicht so oft meine Stärke. Nehme ich einfach alles.
Das Avocadobrot mit Schalotten, Tomaten, Kala Namak und grobem Pfeffer war übrigens das Highlight! *_* Einfach göttlich.
Sonst: Rotebeete-Meerettich, Senf-Rucola, Hummus und Tomate-Basilikum.
...Gras und Steine.
Moni hat Majo gemacht!
OMG, endlich hats geklappt und sie ist soooo göttlich!
Danke an M. - ich werde sowas von fett! *_*
Endlich ein Gewürzregal und sowas von Nöten. Reicht auch nur gerade so ;)
Salat mit Krempel und Mayo. Jaja, ich weiß. Ist mir egal :D
Resteessen kann so gut sein :3
Spinat, Sprossen, Räuchertofu, Pilze, Nudeln, Tomaten, Paprika und Süßsauerzeuch :)
Calzone *.* Heilige Scheiße. Wilmersburger Käse in seiner besten Form. Selten sowas Authentisches gegessen. Da könnte ich doch noch eine Vorliebe für veganen Käse entwickeln.
Danke M.
Salaaaaaaaat! Mit geröstetem Grünkernschrot, Joghurtdressing, Sprossen und Kram.
Oh, geliebtes Afrocadobrot :3 mit Kala Namak, Alfalfasprossen und Gürkchen.
❤ Eiersalat kann einpacken!
 
 
 
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Sonntag, 14. Dezember 2014

Food Inspirationen ☀ 11

Lange ist es her, dass es einen "Food Inspirationen"-Post gab. Aber in letzter Zeit habe ich vermehrt viel um die Ohren. Die Tage sind kurz, die Nächte dunkel, die Muße nur stellenweise zu finden. Dennoch konnte ich nun endlich wieder einen Post zusammensammeln. :) Viel Spaß!

Aber falls wem diese Posts nicht reichen, auf meinem Instagram-Account poste ich regelmäßig kleine Fooddiarys. Also hin da! :D

Pflaumenschokocupcakes :3
Pechkeks. Hihi!
Spaghetti mit eigener Spinatsauce und Pfifferlinge:3
Es war ein Fest! Pizza für den Bärenhunger Mit kleingeschnittenen Stückchen vom Sojabigsteak (mariniert und scharf angebraten), roten Zwiebeln, Mais, Paprika, Champignons und Cashewmus!!! (und einer extrem geilen scharfen Tomatensauce)
Zimtpancakes zum Frühstück, dazu Apfelmark - göttlich!
Ein Hoch auf Eintöpfe! Div. Wurzelgemüse (Möhre, Wurzelpetersilie, Pastinaken), mit Kartoffeln, Erbsen - als Einlage gebratene Champignons. Als Topping Himbeer-Balsamico-Creme :3
Sonnentor Probiertee - Laugenbrötchen - vorher/nachher
Eines meiner absoluten Lieblingsessen: PAK CHOI! Hab ich schon häufiger gezeigt. Hier mit dieser typischen süßsauren Chilisauce (ich liebe sie!!!) - in Sojasauce angebratenen Mienudeln & Räuchertofu :3
Simpel, aber so genial! Wedges mit Sonnentors Gewürz für Erdäpfel und über den einfach gekochten Brokkoli viel Glücksgewürz Hachja...
Adventskalender von meinen Eltern :)
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Montag, 3. November 2014

Vegane Gedanken - Mein Weg

Es hat bei mir nicht geklickt, es dämmerte lange und langsam vor sich hin. Mit einer zunehmenden Geschwindigkeit, bis es dann nicht mehr aufzuhalten war.  

Zu meiner Teeniezeit war ich schon ein paar Jahre (ca. ~3 Jahre) Vegetarierin. Dadurch, dass ich mich viel mit linker Politik beschäftigte, mich viel in diesen Kreisen aufhielt, stieß ich automatisch auf das Thema Vegetarismus. Leider kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, aber ich wusste irgendwann ich möchte kein einst lebendes Tier mehr essen. Ich empfand es als eklig, als ich mir vor Augen hielt, ich sollte ein Stück Leiche essen. Leider beschäftigte ich mich dann nicht weiter mit anderen großen Argumenten, die gegen Fleischkonsum sprachen. Zu dem Zeitpunkt lebte ich auch noch bei meinen Eltern und war nicht sonderlich motiviert selbst zu kochen, sodass ich meist nur Beilagen u.ä. aß, was mich auf Dauer nicht befriedigte.

Mein erster "Versuch" lag bei einem halben Jahr, den ich dann unterbrach. Einige Monate später sprachen einfach die Tatsachen wieder für mich genug dafür bzw. habe ich mich damit wieder auseinandergesetzt, dass ethisch nicht vertretbar sei ein anderes Lebewesen zu essen. Das hielt ca. 2 1/2 Jahre an, bis ich dann wieder in den bequemeren Modus wollte. Es war mir alles zu anstrengend und zu unbefriedigend, was völlig logisch war, wenn man sich keine adäquaten Lösungen sucht und im Grunde "nur etwas weglässt". Wenn man seine Ernährung komplett umstellt und seinen Fokus auf andere NEUE Dinge legt, kann und wird sowas auch befriedigen und das lässt dann auch die Lust auf Fleisch nicht wieder aufsteigen. Denn Fleisch habe ich immer gern gegessen. Bei Salami wurde ich letztendlich dann auch "schwach". (Auch wenn ich sowas nicht als Schwäche bezeichne, sondern einfach als einen Einschlag in meinem Weg. Mein Schicksal wollte es eben so. Ich schäme und rechtfertige mich dafür auch nicht.) Ich weiß es noch ganz genau, wie ich in der Küche meiner Eltern saß und die Lust verspürte und mit dem Gedanken "Mir ist das jetzt egal" einfach hineinbiss.

Ich behandelte mein ganzes Leben bis zu einem gewissen Punkt mit dem Gedanken, dass mir vieles einfach egal war. Dieses konsequente Wegsehen war für mich einfacher und bequemer. Ich hatte schon immer Probleme mit Verantwortung. Mir selbst und auch meiner Umwelt gegenüber und wollte alles so leicht wie möglich gestalten. Dass damit viel mit dem üblichen Augenverschließen einherging, brauche ich nicht erwähnen. Aber es schlummerte in mir, es schlief Jahre sogar tief und fest in mir, aber das schlechte Gewissen war immer da. Ich wusste, das was ich da tat, war so nicht richtig. Jedesmal, wenn wieder der Gedanke aufkam, wurde dieser ausgeschaltet mit dem leichten Hauch "Das hast du schonmal probiert. Du schaffst es sowieso nicht." und habe es ganz schnell "wegignoriert" um damit das schlechte Gewissen schön zu unterdrücken. Der Überzeugungsprozess war einfach noch nicht komplett ausgereift, deswegen assoziierte ich sowas immer mit sowas wie "Anstrengung". Wenn die Überzeugung steht, dann ist es leicht. Wenn nicht, dann nicht ;)

Das Interesse und auch die gefühlte Verantwortlichkeit mir selbst gegenüber war aber schon immer irgendwie da. Ich wollte es nie bewusst umsetzen. Ich hatte Angst. Aber vor was? Den inneren Schweinehund zu überwinden ist immer schwer. Ich interessierte mich selbst in der Grundschule schon für die Schulgärtnerei, sogar als Arbeitsgemeinschaft war ich u.a. in einer "Umweltschutz-Gruppe". Später in der Berufsfachschule liebte ich das Fach Ernährungslehre. Die Lehrerin war zwar grauenhaft, aber sie hat sehr viel über ihre Themen, die sie besprach, gewusst, und ich habe das aufgesogen wie ein Schwamm. Ich fand die Körperprozesse bzgl. Ernährung, sowie Nährstoffe und Nahrungszusammensetzungen unglaublich spannend. Aber da befasste ich mich eher mit dem Thema der Gesundheit in Zusammenhang mit Ernährung und wurde eher minder wieder auf das Thema Vegetarismus o.ä. aufmerksam.
Aber durch meine Affinität zu Ernährung und der damit einhergehenden Gesundheit wurde ich Stück für Stück wieder auf das Thema verwiesen.

Als ich vor ca. 5 Jahren mit dem intensiven Bloggen auf Blogspot begann, rutschte ich irgendwie in den Beautybereich und somit auch in die vegane Schiene dessen. Dadurch stieß ich das erste Mal auf Erbses Blog "Kosmetik vegan". Dadurch wurde ich wieder auf das Thema aufmerksam, das ich damals als Vegetarierin schon öfter auf dem Schirm hatte. Aber es kam mir damals viel abstruser vor. Damals, vor mehr als 15 Jahren, dachte ich nicht im entferntesten daran jemals vegan leben zu können. Es kam mir komisch bis unmöglich vor.
Diese Haltung zu dem Thema behielt ich anfänglich auch, als ich begann mir Erbses und später auch Zombiekatjes Videos anzusehen und vor allem anzuhören! Ich beschäftigte mich mal mehr, mal weniger intensiv mit dem Thema. Aber fasziniert und interessiert blieb ich immer. Phasenweise sog ich diese Informationen zu dem Thema förmlich auf wie ein Schwamm. Ich fand es unglaublich spannend.
Dadurch, dass ich mich zu den Zeiten viel mit Kosmetik beschäftigte, begann ich dort schon zu selektieren. Nur leider nicht mit der nötigen Konsequenz, aber ein Grundstein wurde gesetzt :)

Vor zwei Jahren ungefähr schränkte ich meinen Fleischkonsum nach und nach immer mehr ein. Bis ich beschloss aus gesundheitlichen Gründen auf rotes Fleisch zu verzichten. Besonders zu Anfang waren die gesundheitlichen Gründe für mich sehr tragend. Da ich merkte, dass ich mehr Gemüse und weniger Fleisch (besonders rotes) einfach besser vertrug.
Ich setzte mir aber keinen Riegel davor. (Nur wenn man sich Grenzen setzt, gelangt man auch in die Bedrängnis sie irgendwann brechen zu können. Ohne Grenzen, kein Grenzverstoß!) Ich kaufte es intuitiv nicht mehr ein und mein Bedürfnis sank bis auf den Nullpunkt.
Ich aß nur noch Hühnchen und Fisch und das immer und immer weniger. Bis mir auffiel, dass ich es nicht vermisste und beim Einkaufen auch nicht mehr daran dachte, als sei es essentiell. Die Einsicht es nicht zu brauchen, war für mich ausschlaggebend zu sagen, dass ich es ab sofort konsequent sein lasse.


Das ist jetzt bereits schon über ein Jahr her und dann ging es relativ schnell. Selbst zu meiner Omnizeit ertappte ich mich immer wieder dabei, wie ich immer wieder vegane Gerichte zubereitete, nahe zu "ausversehen" :D - Sojasahne bspw. kaufe ich schon ewig, durch den wesentlich geringeren Fettgehalt. Ich kaufte hin und wieder auch mal Soja- oder Reismilch ein, weil ich durch einen augenöffnenden Post meines maßgebenden und eines meiner liebsten Blogs darauf aufmerksam wurde, dass die Kuhmilchzucht nicht besser ist, als diese, die für die Fleischproduktion vorgesehen ist. Mir wurde klar: Vegetarismus reicht nicht!
Ich erkundigte mich immer und immer mehr. Es war erschreckend, was alles zu Tage kam, aber auch überraschend was alles tierfrei möglich ist. Irgendwann fühlte ich mich gerüstet genug und plante eine vegane Woche einzulegen um zu gucken, wie es funktioniert. Ich überlegte, mir dafür ungefähr eine Woche Zeit zu lassen, um alles tierische in meiner Küche zu vernichten (zu essen) oder zu verschenken (manche Dinge wollte ich einfach nicht mehr in mich "hinein tun", weil im Kopf bereits viele Schalter umgelegt waren), dass dann alles raus ist und ich mich tierfrei in meiner Küche voll und ganz bewegen kann.
Noch bevor diese Woche begann, wusste ich, diese eine Woche wird es nicht geben. Es wird für immer sein!

Das war kurz vorm Jahreswechsel. Zeitlich hat alles perfekt gepasst, um es auf den 1.1.14 zu datieren. Von einigen wurde ich deswegen nicht wirklich ernstgenommen, da Vorsätze zum Jahresanfang immer mit viel Motivation vorgenommen, aber fast nie durchgesetzt werden. Bei mir fiel es durch den Zufall eher auf dieses Datum (was ich gar nicht schlimm finde, lässt sich perfekt merken!^^) und dadurch, dass mittlerweile soviel Zeit vergangen ist und ich Tag für Tag noch ein Stückchen mehr zu meinem veganen Weg beitrage, zeigt es auch meinem Umfeld, dass das nicht so ein typischer läppischer Neujahrsvorsatz war :D

Über meinen weiteren Weg und besonders über Veränderungen durch diesen Lebenseinschlag, werde ich an anderer Stelle erzählen. Bis dahin, falls ihr sie noch nicht kennt, schaut doch bei den anderen Teilen meiner "Vegane Gedanken"-Serie vorbei:

 
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